Tagesmeditation vom 30. August als Audiodatei:
Wie wir andere behandeln zeigt oft, in welchem Zustand wir selbst uns befinden. Wenn wir im Frieden mit uns sind, begegnen wir anderen eher mit Achtung und Mitgefühl. Wenn wir aber "neben uns" stehen, werden wir auf andere wahrscheinlich mit Intoleranz und Ungeduld reagieren. Wenn wir regelmäßig Inventur machen, werden wir ein Muster feststellen: Wenn wir uns schlecht fühlen, gehen wir auch mit anderen schlecht um.
Es gibt aber auch eine andere Seite der Medaille, die bei einer Inventur vielleicht nicht zu Tage tritt: Wenn wir mit anderen gut umgehen, fühlen wir uns gut. Wenn wir diese positive Wahrheit zu den negativen Tatsachen hinzufügen, die wir in unserer Inventur festgestellt haben, fangen wir an, uns anders zu verhalten.
Wenn wir uns schlecht fühlen, können wir eine Pause einlegen und um Führung und Kraft beten. Dann treffen wir eine Entscheidung, unseren Mitmenschen mit Freundlichkeit, Sanftheit und der selben Aufmerksamkeit zu begegnen, die wir selbst gern bekommen würden. Eine Entscheidung, freundlich zu sein, kann jenes Glück und jenen geistigen Frieden fördern, die wir uns alle wünschen. Die Freude, die wir auslösen, kann außerdem die Stimmung unserer Mitmenschen aufhellen, was sich dann wieder auf unser eigenes spirituelles Wohlergehen auswirkt.
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Text des ‘Nur für heute’
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