Tagesmeditation vom 10. März als Audiodatei:
Es gibt vieles, was man in Narcotics Anonymous mögen kann. Die Meetings zum Beispiel sind großartig. Wir kommen dazu, unsere Freundinnen und Freunde zu sehen, hören einige anregende Geschichten, teilen etwas praktische Erfahrung, vielleicht kommen wir sogar mit unserer Sponsorin oder unserem Sponsor ins Gespräch. Gemeinsames Camping, die Conventions, die Partys sind alle wunderbar: cleaner Spaß in der Gesellschaft von anderen genesenden Süchtigen. Das Herz unseres Genesungsprogramms sind aber die Zwölf Schritte - genau genommen sind sie das Programm.
Wir haben gehört, dass wir nicht durch Osmose clean bleiben können - mit anderen Worten, wir können nicht in Meetings gehen - egal in wie viele - und erwarten, die Genesung durch die Poren unserer Haut einzuatmen. Genesung, wie ein anderer Spruch besagt, ist eine Arbeit, die “im Inneren” zu leisten ist. Die Werkzeuge, die wir benutzen, um diese innere Arbeit zu tun, sind die Zwölf Schritte. Andere endlos über Annahme reden zu hören, ist eine Sache, den Ersten Schritt für uns selbst zu arbeiten, ist etwas ganz anderes. Geschichten über geleistete Wiedergutmachung können anregend sein, dennoch wird uns nichts so viel Freiheit von Gewissensbissen geben, wie den Neunten Schrittes selber zu arbeiten. Das selbe trifft auf alle zwölf Schritte zu.
Es gibt vieles, was man in NA schätzen kann. Um wirklich zu genesen, müssen wir aber die Zwölf Schritte für uns selbst arbeiten.
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Text des ‘Nur für heute’
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