Tagesmeditation vom 3. Februar als Audiodatei:
Sucht verschloss unseren Geist vor allem Neuen oder Fremdartigen. Wir dachten, dass wir nichts und niemandem brauchten. Für uns gab es nichts wertvolles zu lernen von jemandem aus einer anderen Wohngegend, mit einer anderen Hautfarbe, mit einem anderen kulturellen Hintergrund oder aus einer anderen sozialen oder wirtschaftlichen Schicht. Wir haben vielleicht gedacht, dass etwas, was anders ist, auch schlecht sei.
In der Genesung können wir uns solche Haltungen nicht leisten. Wir kamen zu NA, weil unser bestes Denken uns nirgendwo hingebracht hatte. Wir müssen unseren Geist für Erfahrungen öffnen, die funktionieren – egal wo sie herkommen – wenn wir in unserer Genesung wachsen wollen.
Ungeachtet unseres persönlichen Hintergrundes haben wir alle in NA zwei Dinge miteinander gemeinsam, die wir mit niemandem sonst teilen: unsere Krankheit und unsere Genesung. Wir brauchen einander, um unsere Erfahrung miteinander teilen zu können – und je vielfältiger diese Erfahrung ist, desto besser. Wir brauchen jedes bisschen Erfahrung, jeden unterschiedlichen Aspekt unseres Programms, den wir finden können, um uns den vielen Herausforderungen des cleanen Lebens stellen zu können.
Genesung ist oft nicht leicht. Die Kraft, die wir brauchen, um zu genesen, bekommen wir von unseren Freunden und Freundinnen in NA. Heute sind wir dankbar für die Unterschiedlichkeit der Mitglieder unserer Gruppen, denn in dieser Unterschiedlichkeit finden wir unsere Kraft.
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Text des ‘Nur für heute’
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