Tagesmeditation vom 14. Januar als Audiodatei:
Uns wurde gesagt, dass wir an jede Art von Höherer Macht glauben können, so wie wir wollen, solange sie liebend und natürlich größer als wir selbst ist. Manche von uns haben dennoch Schwierigkeiten mit dieser Empfehlung. Wir glauben entweder an nichts, außer an uns selbst, oder wir glauben, dass etwas, das "Gott" genannt werden könnte, nur kaltherzig und unvernünftig sein kann und uns aus irgendeiner Laune heraus Pech beschert.
An eine liebende Macht zu glauben, ist für manche von uns aus verschiedenen Gründen ein großer Sprung. Der Gedanke daran, unseren Willen und unser Leben der Fürsorge von etwas anzuvertrauen, von dem wir meinen, es könne uns verletzen, wird uns sicher zögern lassen. Wenn wir ins Programm kommen und glauben, dass Gott verurteilt, statt zu vergeben, müssen wir diese Vorstellung überwinden, bevor wir uns mit dem Dritten Schritt wirklich wohlfühlen können.
Unsere positiven Erfahrungen in der Genesung können uns helfen, zu einem Glauben an einen liebenden Gott unseres Verständnisses zu kommen. Uns wurde Erleichterung von einer Krankheit geschenkt, die uns lange Zeit gequält hat. Wir haben die Führung und die Unterstützung gefunden, die wir brauchen, um einen neuen Lebensweg zu beschreiten. Wir haben damit angefangen, eine spirituelle Fülle zu erfahren, wo früher nur Leere gewesen ist. Diese Gesichtspunkte unserer Genesung haben ihren Ursprung in einem liebenden Gott, nicht in einem, der streng und voller Hass ist. Je mehr wir Genesung erfahren, desto mehr werden wir dieser liebenden Höheren Macht vertrauen.
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Text des ‘Nur für heute’
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